Ausflugsfahrt zum Güllepumpentreffen nach Springe 04./05. Oktober 2003


Mit freundlicher Genehmigung von:

Benno Behrens: info@OM-Tourer.de    Die motorrad-Tourer im Oldenburger Münsterland    http://www.OM-Tourer.de
und
Michael Herrmann: webmaster@guellepumpe.de    Güllepumpen CX/GL Freundeskreis Weser/Ems/Elbe    www.guellepumpe.de


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el turbo
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in Varel
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bei Kai
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Tankstopp
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Turbo-Springe

04. Oktober 2003, 6.55 Uhr: 5 Minuten bevor der Wecker klingeln sollte, wurde ich wach. Schnell unter die Dusche, anziehen und nach unten in die Küche, Tass´ Kaff´ trinken. Helga war auch schon mit aufgestanden und hat mir als Wegverpflegung einige Brötchen und ne` Kanne Kaffee fertig gemacht. Leider hat Helga ihren rechten Arm im Gips und kann nicht mit. Bedingt durch zahlreiche berufliche Termine konnte ich an vielen unserer Güllepumpen-Touren in diesem Jahr nicht teilnehmen. Um so mehr freue ich mich, daß ich es geschafft habe, nun endlich und mal wieder mit nach Springe zu kommen.

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Springe, hier o. Turbo
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Springe-Würstchen
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Guzzy-Style
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...
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Klugsch%%%er...

Um 8.00 Uhr sitze ich bei strömendem Regen auf meiner CX 650 Turbo und fahre die Autobahn Richtung Bremen zu Christine & Reinhart aus Stuhr-Varel. (Warum habe ich die Maschine am Vortag eigentlich gereinigt und gesäubert ?)

Kurz vor 9.00 Uhr war ich dann bei Christine & Reinhart, die noch am frühstücken waren. Nach wenigen Minuten saßen wir dann zu dritt auf unseren Maschinen und fuhren bei Sonnenschein Richtung Syke zu Kai. Als wir um 09.45 Uhr bei Kai ankamen, saßen schon Heike & Winfried aus Diepholz, Raimond aus Rethorn sowie Barbara und Hermann aus Bremen am Frühstückstisch. Richtiges Bikerfrühstück: Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade und Kaffee satt.

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Ächs-Perten
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Mopeds im Wald
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iss´ nich´ original
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Einzelstück
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fatbob-Gülle

Um 10.35 Uhr ging es bei strahlender Sonne dann weiter Richtung Sulingen, wo wir dann Ecki aus Badbergen trafen. Die Maschinen wurden aufgetankt und die Strecke führte uns über Landstraßen durch Nienburg, Richtung Hannover. Am Bikers Point einer ARAL-Tankstelle machten wir um 12.16 Uhr einen kurzen Zwischenstopp und holten dort noch einen Kollegen aus Neustadt ab mit seinem kleinen Sohn. Nun kam zwar die ein oder andere dunkle Wolke auf, aber ich habe mir sagen lassen, daß dies zum Treffen in Springe gehört. Denn bis zum heutigen Tag war das Treffen in Springe immer naß und immer bei oder im Regen!

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Wat nu´?
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Marienburg
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Formation
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A-ha!
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Klaus & Klaus (Teil1)

Um 13.47 Uhr war es dann endlich soweit. Wir waren in Springe abgekommen und zahlreiche Güllepumpen füllten schon den Parkplatz mitten im Wald. Wir suchten uns Abstellmöglichkeiten für unsere Maschinen und freuten uns, daß ein oder andere bekannte Gesicht aus Vechta und Schwäbisch Hall wieder zu sehen. Kurze Zeit später hörte mal aus allen Richtungen die Benzingespräche und fachlichen Umbau- und Restaurierungstips. Gleich nebenan, gab es Kaffee, Kuchen und auch Würstchen. Für einen ganz kleinen Moment fing es an zu regnen und die Weicheier verzogen sich gleich ins Haus, obwohl der Regen schon nach wenigen Minuten wieder aufhörte. Wenn ich mich recht erinnere, waren auf der Güllepumpen-Parkplatz bis auf die CX 500 Turbo sogar alle Maschinen vertreten.

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Flori und
sein Papa
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Wo ist die
Zugbrücke?
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flüchtende Touris
(Die Rockers sind da)
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Aus dem
Weg!
 

Um 15.30 Uhr folgte eine kurze Frage, ob denn noch eine kurze Ausfahrt gewünscht wird und die Antwort folgte damit, daß bereits wenige Minuten später (fast) alle auf Ihren Maschinen saßen und auf die Abfahrt warteten. Klaus führte uns über zahlreiche Dorf- und Landstraßen zur Marienburg. Hier gab es einen eigens ausgeschilderten Bikerparkplatz, der wir auch gerne nutzten. Der Hofherr, der Regenschirmverhauer Ernst-August, war auch da, wie die Flagge an seinem "Häuschen" zeigte. Da wir uns die Burg nicht nur von weitem anschauen wollten, machten wir einen kurzen Spaziergang. Vor den Toren der Marienburg wurde dann von einem Touristen (nicht ganz freiwillig!) das obligatorische Gruppenfoto erstellt. Leider fehlen einige Teilnehmer, da der ein oder andere auf dem Parkplatz geblieben ist. Um die Burg führte ein Rundgang und den nutzten wir, um einen kleinen Spaziergang zu machen.

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Burg, Gartenseite
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Ernst-August, komm raus!
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Na, denn nich´!
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keine 2. Reihe !

Gegen 16.30 Uhr waren wir auf dem Parkplatz zurück. Einige Güllepumpenfahrer verließen uns hier. Der andere Teil fuhr wieder gemütlich zurück zum Güllepumpenplatz nach Springe. Ich mußte mich unterwegs auch verabschieden, da ich noch einen beruflichen Termin wahrnehmen mußte. Ich tankte meine Maschine unterwegs auf und fuhr dann Richtung Hildesheim und Hannover über die Autobahn nach Hause. Gegen 19.00 Uhr war ich zu Hause und hatte die letzten 10 Minuten doch noch Regen abbekommen. Ansonsten war unsere Abschlußfahrt zum Güllepumpentreffen nach Springe ein schöner, herbstlicher und trockener Tag, den ich sehr genossen habe.

Der Großteil unserer "Abordnung" vom Güllepumpen Freundeskreis hatte sich in der Umgebung ein Hotel gebucht, um das letzte Güllepumpenwochenende gemütlich ausklingen zu lassen. Leider konnte ich daran nicht teilnehmen, aber vielleicht erzählt einer der Teilnehmer über den Ausgang dieses Wochenendes?!

Mit gülligen Grüßen - Benno Behrens

..... na, denn übernehme ich das mal, Benno!

Das Wetter ist ja doch wieder ganz gut, und so schlagen wir noch einige Haken durch den nahe liegenden Hildesheimer Wald, bevor wir uns Kurs Nord auf das gebuchte Hotel zu bewegen. Schöne Strecken, aber leider ist der Asphalt glänzend wie eine feuchte Stange Lakritz. Naja, da kann man ja vielleicht bei trockenem Wetter noch mal entlang, wer weiß?

Rote Ampel, da fragt mich einer: "He, wo geht´s eigentlich hin?" - OOOps ! - da ist noch jemand mit uns gefahren, der aber gar nicht ins Hotel wollte! Statt dessen ist uns irgendwie nicht klar, warum Benno zwischendurch einfach die Biege gemacht hat. Immer diese unklaren Absprachen! Egal, ich bin halt vorn und soll den Pfadfinder machen. Die andern sind schließlich alle erwachsen, die werden schon ihr Ding machen. Grün, also los.

Der Schnellweg nach Hannover ist vielleicht schnell, aber auch langweilig, und am Weidetorkreisel wird unser kleiner Konvoi erstmal durch rote Ampeln in seine Bestandteile zerlegt. Immerhin neun Bikes (Sieben Güllepumpen, zwei ...äähhh ??) sind wir. Beim nächstenmal lassen wir alles durch die Polizei absperren, ich schwör´! ;-)

Auf Zimmer 10 beginnt sogleich das hochprozentige Kulturprogramm, das die Reiseleitung für diesen Abend vorbereitet hat. Der bedauerliche Ausfall des Herrn F. aus S. bringt besonders Herrn G. aus F. zeitweise an den Rand der Hysterie, denn dieser ist der Ansicht, das durch das Ausbleiben jenes der Kulturgenuss höchst gefährdet sei. Der weitere Verlauf des Abends hat diese schlimmsten Befürchtungen jedoch überzeugend widerlegen können.

Im Tagungsraum werden dann die Plätze eingenommen, jedoch ist eine Veränderung der Sitzordnung vonnöten. Die Dekoration - dezent und der Jahreszeit sowie dem Anlass angemessen - wird von den meisten Teilnehmern begeistert begrüßt, ebenso wie die Serviererin und das von dieser servierte. Einige Teilnehmer tragen nicht unerheblich zum Gelingen der Veranstaltung bei durch detaillierte Vorträge oder Demonstrationen besonderer Fingerfertigkeit. Hoch zu loben ist da die Performance des Varietéstars RAMONDO, der mit immer neuen Varianten des Eichel/Hütchenspiels zu verblüffen wusste. Weiteres Highlight des Abends ist natürlich der schon von anderen Treffen bekannte, international erfolgreiche Verbalartist REINI, der den Teilnehmern der Tagung Kostproben aus seinem laufenden Bühnenprogramm "...rau, aber herzlos!" zum Besten gibt.

Im weiteren Fortgang der Sitzung verlagert sich das Gespäch mehr und mehr Richtung Wirtschaft, und bald ist man sich einig, die Dinge von einer höheren Warte (Barhocker) gelassen zu betrachten. Schon ziehen sich die ersten, ermattet von der Vielfalt geistiger Genüsse, in die Gemächer zurück.

Andere wiederum nehmen noch das Sport-Angebot der Tagungsleitung wahr, um sich körperlichen Ausgleich zu verschaffen. Das Team Barbara, Herman, Kai ("Die Gnadenlosen") geht dabei eindeutig als Sieger hervor mit einem Traumergebnis von 79 Holz bei 10 Wurf.

So nach und nach treibt es dann auch die härtesten in die Koje, zumal der folgende Tag ein Praxis-Tag sein soll. Nur Herr G. aus F. muss unter Anwendung unmittelbaren Zwangs aus den Tagungsräumen expediert werden.

Ausgeruht und wohlgelaunt (hä,hä, hä) erscheint die Schar der Teilnehmer anderntags am opulenten Frühstückbüffet, um sich für den Abschlusstag zu stärken. Bei der Abschlussbesprechung wird nur noch kurz die Theorie der Arbeitsgruppe III erwähnt, wonach aus Brustumfang, Haafarbe, Fahrzeugtyp und Körpergröße einer Kundin, die im Begriff ist, eine Bäckerei zu betreten, schon auf die Zahl der Tüten zu schließen sei, mit denen diese nach kurzer Zeit die Verkaufsräume verlassen wird. Das Plenum kann dazu keinen abschließenden Konsens bilden und vertagt sich.

Mit einer Abschlusskundgebung quer durch die nordöstlichen Stadtteile Hannovers, bei der alle Teilnehmer nach Kräften den Anspruch auf das Recht vertreten, eine Güllepumpe bei Sonnenschein zu fahren, geht die sogenannte "Springe-Tagung" harmonisch zu Ende.

Michael Herrmann